Die meisten Unternehmen leisten sich Softwareanwendungen, die nicht oder zumindest nicht wertschöpfend genutzt werden. Laut zahlreichen Umfragen sind rund 80 Prozent der IT-Abteilungen „überlizenziert“. Dadurch verpufft viel Energie ohne wirtschaftlichen Ertrag. Von den Kosten ganz zu schweigen.
Vor diesem Hintergrund sind innovative Geschäftsmodelle, die klar fokussierte IT-Anwendungen ohne Investitions- und Installationsaufwand schnell und kostenoptimiert erschliessen, ein willkommener Lichtblick. Zusätzlichen Auftrieb gewinnt die Nutzung von Software als Service auch durch den nahezu flächendeckenden Breitband-Internet-Zugang. Gemäß einer Studie von IDC soll der SaaS-Markt von weltweit 4,2 Mia. Dollar 2004 bis 2009 auf 10,7 Mia. Dollar klettern. Dies entspräche einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 21 Prozent.
Ein SaaS-Anbieter stellt Dritten (Unternehmen, Managed Services Provider) Software-Anwendungen auf Basis einer leistungsfähigen Managed Services Infrastruktur bereit. Dabei trägt er für deren Betrieb, Unterhalt und Upgrades sowohl die Verantwortung als auch die Kosten. Der Kunde bezieht seine Software „On Demand“ und entrichtet eine nutzungsabhängige Gebühr für die beanspruchten Anwendungen und Services. Kontinuierliche Lizenzgebühren – wie bei gekauften Lösungen und/oder beim Application Service Providing (ASP) – entfallen. Der Kunde bezahlt lediglich für Funktionen, die er effektiv nutzt.
Das SaaS-Geschäftsmodell schöpft das Potenzial und die Vorteile des Internets optimal aus, da sowohl die Software als auch die Systemarchitektur durchgängig webfähig ausgelegt sind. Via Standard-Webbrowser können dadurch Millionen von Anwendern gemeinsam mit der Software arbeiten, auf der Managed Services Infrastruktur des SaaS-Anbieters installiert ist (Eins-zu-viele-Nutzermodell). Damit bietet SaaS gegenüber der reinen Software-Miete (ASP) oder dem Server-Hosting entscheidenden Mehrwert.
Die nachstehende Übersicht verdeutlicht die zahlreichen Vorteile von SaaS ...
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